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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 6

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Kg. F. bestätigt Bürgermeister, Rat und Bürgern der Stadt Zürich alle Rechte und Privilegien, besonders die Freiheit, daß kein Bürger der Stadt vor ein fremdes Gericht, weder das königliche Hofgericht, noch das Landgericht Nürnberg oder andere Hofgerichte, Landgerichte oder Gerichte geladen werden darf1. Klagen gegen die Stadt sollen vor den Kg. oder einen von ihm benannten Richter, Klagen gegen einzelne Bürger vor den Rat oder das Gericht der Stadt gebracht werden. Im Fall offenkundiger Rechtsverweigerung oder -verzögerung soll der Kläger sein Recht anderswo suchen können. Kg. F. befiehlt das Beachten dieser Freiheit bei Androhung einer Pön von fünfzig Mark Gold. An suntag nach sant Veits tag, als wir unser kunigleich kron emphangen haben.

Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.r.i.c.

Überlieferung/Literatur

Zwei Ausfertigungen im StA Zürich (Sign. C I n. 235 und 111), Perg., S 8 mit rotem S 13 an purpur-grüner Ss. - Kop. Kopialbuch des Michael Graf 1428 mit späteren Zusätzen ("Rotes Buch"), ebenda (Sign. B I 276) n. 302, Perg. - Kopialbuch 17. Jh., ebenda (Sign. B I 275a 7) S. 214-221, Pap. - Kopialbuch des Christoph Friedrich Werdmüller 1702, ebenda (Sign. B I 243) fol. 311r-314r, Pap. {Druck: Niederstätter, Zürichkrieg S. n. 349-351 n. 16.}

Reg.: Battenberg, Gerichtsstandsprivilegien 2 n. 1420.

Anmerkungen

  1. 1K. Sigmund 1433 Juni 21, RI XI n. 9507; Battenberg, Gerichtsstandsprivilegien 2 n. 1311.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 6 n. 21, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1442-06-17_9_0_13_6_0_10999_21
(Abgerufen am 19.04.2019).