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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 6

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Kg. F. teilt dem Rudolf von Unterwegen mit, er (F.) sei von Werkmeister und Rat der Stadt Chur um Recht angerufen worden, weil Rudolf von Unterwegen sie wegen eines von ihnen im Streit zwischen Rudolf und seiner Gattin auf der einen und dem verstorbenen Gf. Wilhelm (V.) von Montfort(-Tettnang)1 sowie denen von Bludenz und aus dem Montafon auf der anderen Seite gefällten Urteils verklagt habe.2 Kg. F. ladet Rudolf von Unterwegen oder seinen bevollmächtigten Anwalt auf den 45. Tag peremptorie nach Erhalt der Ladung vor sich an den königlichen Hof. An samstag vor dem suntag quasimodogeniti.

Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.r. Wilhelmus Tatz (nach Kopie).

Überlieferung/Literatur

Kop. Abschrift 15. Jh. im StA Zürich (Sign. 248,1,25) S. 1, Pap.

Anmerkungen

  1. 1Gf. Wilhelm V. von Montfort-Tettnang (¯ 1439) war Pfandherr und Vogt der österreichischen Herrschaft Bludenz. Welti, Bludenz, S. 7f.; Vanotti, Geschichte S. 121ff.
  2. 2Zu diesem Streit vgl. auch H. 6 n. 5, n. 25, n. 26, n. 36, n. 48.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 6 n. 6, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1442-04-07_2_0_13_6_0_10984_6
(Abgerufen am 26.06.2019).