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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 5

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K. F. lädt Karl von Egmont, der sich Hz. zu Geldern nennt, aufgrund der Klage seines Sohnes, Kg. Maximilians, Karl enthalte ihm gewaltsam das rechtmäßig ihm (Maximilian) gehörende Herzogtum Geldern vor, mit dem er von K. und Reich belehnt worden sei1, peremptorisch auf den 63. Tag nach Erhalt dieses Briefes bzw. auf den ersten darauffolgenden Gerichtstag vor sich zu rechtlicher Verantwortung und setzt ihn davon in Kenntnis, daß auch im Falle seiner Abwesenheit verhandelt werden wird.

Originaldatierung:
Am newnundzwentzigsten tag des moenats julij (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.i.c.2 (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Vier durch die öff. Notare Heinrich Niemeyer, Goswin Himolt und Johannes Wickrogel von Soest beglaubigte Einblattdrucke3 im Hess. HStA Wiesbaden (Sign. Abt. 3005: Deduktionen und andere Druckschriften, n. 2065a-d), Pap. (15. Jh.). - Regest eines Notariatsinstrumentes des Notars Ludolphus de Hilbreke ebd. (Sign. Abt. 130 I: Walramisches Hausarchiv, n. II. A. 5. 3 Fasz. "Geldrische Schulden belangend" [fol. 30]) (16. Jh.).

Anmerkungen

  1. 1Vgl. dazu das Regest der Belehnungsurkunde von 1478 April 19 bei Chmel n. 7198.
  2. 2Ebenso wie der Halbsatz dar nach wisse dich zo richten am Ende des Kontextes handschriftlich dem Druck hinzugefügt.
  3. 3GdW Bd. IX Sp. 173 n. 10377.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 5 n. 354, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1493-07-29_1_0_13_5_0_10978_354
(Abgerufen am 15.12.2019).