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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 5

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K. F. lädt den Gf. (Johann Ludwig) von Nassau-Saarbrücken auf den 45. Tag nach Erhalt dieses Schreibens bzw. den ersten darauf folgenden Gerichtstag peremptorisch vor sich zu rechtlicher Verantwortung auf die Klage seines Kammerprokurator-Fiskals wegen Nichtvollzugs der von den Kff. Fürsten und der gemein besamlung auf dem letzten Nürnberger Tag1beschlossenen Hilfe gegen den Kg. (Matthias) von Ungarn, demzufolge er bis zum sant Martains tag (November 11) sieben Mann zu Pferd und sechs Mann zu Fuß zum kaiserlichen Hof schicken sollte2, und setzt ihn davon in Kenntnis, daß auch im Falle seines Ausbleibens verhandelt werden wird.

Originaldatierung:
Am funfftzehennden tag des monats martij.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.p. - KVv: Graf von Nassaw zu Sarbrugken (Blattmitte oben).

Überlieferung/Literatur

Org. im Hess. HStA Wiesbaden (Sign. Abt. 131: Nassau-Usingen, n. IV. a. 13 [Fasz 1 n. 29]), Pap., rotes (wohl:) S 18 rücks. aufgedrückt (zerstört).

Anmerkungen

  1. 1Vgl. zum Nürnberger Anschlag vom 13. August 1481 die Erläuterung in den Regg.F.III. H.4 n. 842 Anm.1.
  2. 2Vgl. dazu auch das Entschuldigungsschreiben Gf. Philipps von Nassau-Saarbrücken-Weilburg, des Onkels und Vormunds des damals neunjährigen Gf. Johann Ludwig, an K. F., das als undatiertes Konzept überliefert ist im Hess. HStA Wiesbaden (Sign. Abt. 131: Nassau-Usingen, n. IV. a. 13 [Fasz. 1 n. 27]), Pap.

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 5 n. 285, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1482-03-15_1_0_13_5_0_10909_285
(Abgerufen am 03.04.2020).