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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 5

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Kg. F. teilt Abt Reinhard von Fulda, Diöz. Würzburg, mit, vor ihm sei namens der Gräfin Elisabeth von Hanau, der Witwe Albrechts (I.) von Hohenlohe, Klage darüber geführt worden, daß er (Abt R.) ihr als nächster Erbin des verstorbenen Gf. Johann von Ziegenhain und Nidda1 trotz rechtzeitiger Forderung die Belehnung mit den vom Kloster Fulda zu Lehen gehenden ererbten Lehen vorenthalte. Aufgrund der an ihn (Kg. F.) herangetragenen Bitte, er als obrister herre solicher lehen möge die Belehnung vornehmen, gebietet er ihm, nunmehr der Gräfin die Lehen zu verleihen und die Belehnung urkundlich zu bestätigen, ansonsten er gegen ihn vorgehen müsse, als sich dan heischen und gepuren wurde.

Originaldatierung:
Am montag nach Reminiscere in der vasten (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.r. magistro Vdalrico Sonnenberger ref. Vdalricus Weltzli (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: 2 Abschriften im Hess. HStA Wiesbaden (Sign. Abt. 170: Nassau-Oranien II.: Urkundenabschriften, Kasten 1450-1453 sub dat.), Pap. (16. bzw. 17. Jh.).

Anmerkungen

  1. 1Elisabeths gleichnamige Mutter, die Gemahlin Gf. Ulrichs V. von Hanau, war die Schwester des am 14. Februar 1450 verstorbenen Gf. Johann von Ziegenhain.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 5 n. 88, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1451-03-22_1_0_13_5_0_10712_88
(Abgerufen am 14.04.2021).