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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 4

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K. F. erteilt Heinrich von Helmstadt, Dekan und Domherrn zu Speyer, eine ksl. Kommission und beauftragt ihn mit der rechtlichen Entscheidung der Appellation, die Eberhard Fronhofer von Speyer gegen ein von dem vormaligen ksl. Kommissar Jakob Buseck, Sänger des St. Leonhardsstifts zu Frankfurt, zugunsten des Hans Hoemberger zu Frankfurt gefälltes Urteil an den K. gerichtet hatte.

Überlieferung/Literatur

Org. und Kop. noch nicht aufgetaucht. Ergibt sich aus dem Urteil des von Heinrich von Helmstadt zum subdelegierten Richter bestellten Lic. iur. utr. Johann Stoll, Richter des bischöflich-speyerischen Hofes, vom 4. Oktober 1487, demzufolge Hoemberger, der Fronhofer schuldenhalber in Frankfurt hatte arrestieren lassen, eine Frist erhielt, innerhalb welcher er nachweisen sollte, entsprechend Frankfurter Recht gehandelt zu haben, im StadtA Frankfurt/M. (Sign. Hofgericht Rottweil, Kasten 1480-1499, sub dat.). Nach dem Vorbild ksl. Urkunden ist das Urteil unterfertigt mit A.m.d. commissari subdelegati Ciriacus Wydenlacher [doctor utr. iur.?].

Vgl. auch StadtA Frankfurt/M. (Sign. Reichssachen-Nachträge n. 2289 fol. 1).

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 4 n. 962, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1487-10-04_2_0_13_4_0_10539_962
(Abgerufen am 13.08.2022).