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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 4

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K. F. erteilt Bürgermeistern und Rat der Stadt Frankfurt den kommissarischen Auftrag, den Streit zwischen Bürgermeistern und Rat der Stadt Speyer sowie den Pflegern des dortigen Spitals und des Sondersiechenhauses einerseits und Margarete Steinhuserin, Witwe des Adam Walspron und etwann Heinrich Leheners2 Hausfrau, andererseits gütlich oder rechtlich zu entscheiden.

Überlieferung/Literatur

Org. und Kop. noch nicht aufgetaucht. Ergibt sich aus der (vielfach korrigierten) Niederschrift der Verhandlung vor dem Frankfurter Rat3, die am 13. Mai mit einem Urteilsspruch abgeschlossen wurde, im StadtA Frankfurt/M. (Sign. Reichssachen I n. 5997 Stück 6, 1-5), Pap. (15. Jh.).

Anmerkungen

  1. 1Der Terminus ante quem ergibt sich aus der mehrfachen Nennung des montag nehst nach dem sontage Cantate als erstem Verhandlungstag vor dem Frankfurter Rat. In ihrer Ladung zu diesem Termin hatten die Kommissare den Parteien eine Frist von 18 Tagen gesetzt. Der Kommissionsauftrag des K. an Frankfurt muß deshalb vor 1479 April 22 ergangen und in Frankfurt eingegangen sein.
  2. 2Lehener wird im Protokoll als Dr. med. bezeichnet.
  3. 3Als Parteienvertreter werden genannt der Anwalt von Bürgermeistern und Rat der Stadt Speyer, Bürgermeister Dewalt Borlin, Hans Rieß als vom Rat beauftragter Pfleger und Verweser des neuen Spitals bei der St. Georgskirche in Speyer, Daniel Ludwig von Luten als von allen Pflegern bevollmächtigter Pfleger des Speyerer Sondersiechenhauses und schließlich Margarete Steinhuser persönlich.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 4 n. 810, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1479-03-10_4_0_13_4_0_10382_810
(Abgerufen am 13.08.2020).