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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 4

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K. F. teilt Junggraf Adolf von Nassau-Idstein mit, daß er etliche Fürsten, Prälaten, Gff. Herren und Städte auf den achten tag nach phingsten (1. oder 2. Juni) nach Frankfurt beschieden hat1, von wo aus sie mit Hz. Maximilian zu dessen Gemahlin Maria von Burgund, unserer lieben tochter, reiten sollen. Da sich Maximilians Abreise der Kriegsläufe halber verzögert hat2, so daß er erst am montag schierst (19. Mai) aufbrechen und dann in etwa einem Monat in Frankfurt eintreffen kann, fordert der K. Adolf auf, sich unverzüglich nach Frankfurt zu begeben, die dort Eintreffenden von unsern wegen zu empfangen und dort bis zur Ankunft Maximilians festzuhalten, aber auch seinerseits für die Begleitung nach Burgund zu rüsten, und versichert ihm, daß Maximilian sich umb den dinst mit dir vertragen werde.

Originaldatierung:
An unsers lieben herren auffertag (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.p.d.i. (nach Kop.). - KVv: Dem eteln unserm und des reichs lieben getrewn Adolffen junggraven zu Nassauwe und zu Yttstein (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift im StadtA Frankfurt/M. (Sign. Reichssachen I n. 5925), Pap. (15. Jh.).

Anmerkungen

  1. 1Vgl. H. 4 n. 778.
  2. 2Über die vor allem ungarischen Ursachen der Verzögerung s. Wiesflecker, Maximilian I. 1 S. 129, der betont, es sei "nicht die vielberufene Untätigkeit des alten Kaisers" gewesen, die "die Brautfahrt des Erzherzogs nach Burgund" verzögert habe.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 4 n. 780, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1477-05-15_1_0_13_4_0_10352_780
(Abgerufen am 06.04.2020).