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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 4

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K. F. gebietet Bürgermeistern und Rat der Stadt Frankfurt bei ihren Pflichten, unverzüglich nach bestem Vermögen zu rüsten, um ihm auf Erfordern ihre Truppen zuzuschicken und ihm in der Erfüllung seiner Aufgabe als K. und Mehrer des Reichs dabei zu helfen, die von Hz. Philipp von Burgund und dessen Sohn Karl, welcher nun mit tod auch verganngen ist1, innegehabten Fürstentümer und Länder, so uns und dem heiligen reich zusteen, beim Reich zu behalten und möglichen Versuchen zuvorzukommen, diese dem Reich zu entziehen2.

Originaldatierung:
Am funfundzwainzigisten tag des monads february.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.p.d.i. - KVv: Der stat Frankhfort (oberer Blattrand).

Überlieferung/Literatur

Org. im StadtA Frankfurt/M. (Sign. Reichssachen I n. 5917), Pap., rotes S 18 rücks. aufgedrückt.

Anmerkungen

  1. 1Hz. Karl hatte am 5. Januar 1477 in der Schlacht vor Nancy den Tod gefunden, s. z. B. Paravicini, Karl der Kühne, S. 111f. Zur Frage, wann die Nachricht vom Tode am ksl. Hof eintraf vgl. Bachmann, Reichsgeschichte II S. 573f.
  2. 2In erster Linie wird hier auf das Vorgehen Kg. Ludwigs XI. von Frankreich angespielt, s. dazu u. a. Bachmann, Reichsgeschichte II S. 575ff.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 4 n. 772, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1477-02-25_1_0_13_4_0_10344_772
(Abgerufen am 18.01.2022).