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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 4

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K. F. beglaubigt (bei noch nicht bekannten Reichsangehörigen) Herrn Trudbert von Staufen1 zu Verhandlungen über die Hilfeleistung gegen den Hz. von Burgund.

Überlieferung/Literatur

Org. und Kop. noch nicht aufgetaucht. Ergibt sich aus der Kop. der Antwort der Stadt Speyer an den K. vom 6. März 1475, derzufolge Trudbert dort den Zuzug des "vierten Mannes" angemahnt hatte, im StadtA Frankfurt/M. (Sign. Reichssachen I n. 5814 BII fol. 269), Pap. (15. Jh.); vgl. oben H. 4 n. 675. Der Zeitpunkt der Beglaubigung Trudberts sowie weitere Hinweise zu seinem Auftrag ergeben sich aus dem Schreiben des Frankfurter Gesandten am ksl. Hof, Ludwig zum Paradies, vom 22. Februar 1475. Diesem Brief zufolge war Trudbert am gleichen Tag von Andemach aus in die Schweiz aufgebrochen, um die Schweizer im Auftrag des K. um Truppenhilfe gegen Burgund zu ersuchen, s. StadtA Frankfurt/M. (Sign. Reichssachen I n. 5814 BII fol. 250), in den wesentlichen Passagen gedruckt bei Wülcker, Neuss, Urkunden und Akten n. XIX S. 90f.

Anmerkungen

  1. 1Trudbert hat als enger Vertrauter Mgf. Karls I. von Baden zu gelten, als dessen Hofmeister er in den 1460er Jahren bezeugt ist, s. Krimm, Baden und Habsburg S. 38. Mgf. Karl verwies im Februar 1475 die ihn um Rat bittenden Esslinger an Trudbert, der sich im ksl. Lager aufhalte, s. RMB 4 n. 10652 und 10674.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 4 n. 702, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1475-02-22_1_0_13_4_0_10274_702
(Abgerufen am 26.05.2020).