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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 4

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K. F. erlaubt Bürgermeistern und Rat der Stadt Frankfurt, das von ihm und dem Reich zu Lehen gehende Dorf und Gericht Bornheim mit Zugehörungen ganz oder teilweise käuflich an sich zu bringen, dies zu Lehen zu empfangen und hinfort in Lehensweise innezuhaben, doch vorbehaltlich der Lehenschaft und Rechte von K. und Reich, und gebietet allen Reichsuntertanen bei schwerer Ungnade, dies zu beachten und die Frankfurter darin nicht zu beeinträchtigen.

Originaldatierung:
Am sybenden tag des monads juny.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.p.d.i. - KVv: Rta Lucas Snitzer (Blattmitte).

Überlieferung/Literatur

Org. im StadtA Frankfurt/M. (Sign. Privilegien n. 362), Perg., rotes S 18 in wachsfarbener Schüssel mit wachsfarbenem S 16 rücks. eingedrückt, an Ps.

Vgl. Heinig, Kaiser Friedrich III. und Hessen S. 66-69 sowie unten H. 4 n. 729 u. n. 730. Den Berichten der Frankfurter Gesandten auf dem Augsburger Tag zufolge befand sich die vorliegende Kaufgenehmigung, die sie vorsorglich erworben hätten, da eine Belehnung mit Bornheim beim K. nicht durchzusetzen gewesen sei, am 14. Juni 1474 noch bei diesem zwecks Anbringung des Sekrets, s. StadtA Frankfurt/M. (Sign. Reichstagsakten 8 fol. 77 und 86).

Reg.: Chmel n. 6885.

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 4 n. 631, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1474-06-07_1_0_13_4_0_10203_631
(Abgerufen am 24.02.2020).