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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 4

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Kg. F. teilt Bürgermeistern und Rat der Stadt Frankfurt aufgrund der von ihm bei seinem letzten Besuch gemachten persönlichen Erfahrung und wegen einiger entsprechender Beschwerden mit, daß der christliche Gottesdienst in Frankfurt durch die Nähe des jüdischen Viertels zur Pfarrkirche unziemlich und unstatthaft an ychte unteret wird. Er befiehlt ihnen deshalb nach Absprache mit einigen Ratsmitgliedern, die Juden binnen Jahresfrist an einer anderen Stelle der Stadt anzusiedeln und die bisherige Synagoge und Schule abreißen zu lassen, und verspricht, den Juden aus besonderer Gnade den Neubau dieser Einrichtungen an anderer Stelle gestatten zu wollen.

Originaldatierung:
Am sontag nechst nach unser lieben Frauwen tage assumpcionis.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.r. Wilhelmus Tatz.

Überlieferung/Literatur

Org. im StadtA Frankfurt/M. (Sign. Juden Ugb. E 43 M 1), Pap. (teilweise geklebt), rotes S rücks. aufgedrückt (ab und verloren). - Kop.: Abschrift ebd. (Sign. Bartholomäusstift, Akten und Urkunden Ib n. 20). Lit.: Kracauer I S. 198; WenningerS. 188-190.

Nachträge

Nachträge (1)

Nachtrag von Lisa Klocke, eingereicht am 27.12.2014.

Der Brief König Friedrich III. ist abgedruckt zu finden in:

Lersner, Achilles Augustus von: Der Weit-berühmten Freyen Reichs-Wahl-und Handels-Stadt Franckfurt am Mayn Chronica Bd. 2, Frankfurt am Main 1734, S. 809.

 

Verfügbar bei Google Books:

books.google.de/books

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 4 n. 42, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1442-08-19_1_0_13_4_0_9612_42
(Abgerufen am 23.10.2019).