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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 4

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Kg. F. gebietet Bürgermeistern, Schöffen, Rat und Bürgern der Stadt Frankfurt by unsern und des richs rechten und gehorsamkeyt, die vor langem von Kg. Sigmund auf Klage Mgf. Friedrichs von Brandenburg (¯) verhängte und immer noch bestehende Acht und Aberacht1 gegen Bürgermeister, Räte und Bürger der Städte Lüttich, Huy, St. Trond, Hasselt, Tongern (Haydentungen) und Maastricht zu vollziehen, keine Gemeinschaft mit diesen zu pflegen und dem Kläger und den Seinen solange jegliche Hilfe zuteil werden zu lassen, bis die Verurteilten wieder in die Gnade von König und Reich aufgenommen sind, und droht ihnen an, daß alle die, die sich dem widersetzen, ihrerseits der Acht und Aberacht verfallen sind und gegen sie nach des hoffgerichts recht verfahren wird.

Originaldatierung:
Des nesten mantages vor santt Jacobs tag.
Kanzleivermerke:
KVr: Jo(hann) Gysler. - Ein Empfängervermerk auf der Rückseite notiert die Jahresdaten 14242 und 1425 für die Verurteilung in die Acht bzw. Aberacht.

Überlieferung/Literatur

Org. im StadtA Frankfurt/M. (Sign. Acht und Aberacht n. 36 fol. 2/28a), Perg., wachsfarbenes (Hofgerichts-) S 10 rücks. aufgedrückt. Lit.: Minutoli, Friedrich I. von Brandenburg S. 206ff.

Vgl. das Mandat ( H. 4 n. 220) von 1453 Januar 24.

Anmerkungen

  1. 1RI XI n. 5454-5456, 6118 u. ö.; Mgf. Friedrich war 1440 gestorben.
  2. 2Korrekt 1423, s. RI XI 5454.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 4 n. 35, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1442-07-23_2_0_13_4_0_9605_35
(Abgerufen am 16.09.2019).