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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 35

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K.F. nimmt aus ksl. Machtvollkommenheit Eb. Bernhard von Salzburg mit Leib, Hab und Gut in seinen und des Reichs besonderen Schutz und befreit ihn in weltlichen Belangen vom Hofgericht zu Rottweil, von westfälischen Gerichten sowie anderen Hof-, Land- oder sonstigen Gerichten und verweist alle etwaigen Klagen ausschließlich an die ebfl. Räte oder sich selbst bzw. die nachfolgenden röm. Kaiser und Könige. Er erklärt ebenfalls aus ksl. Machtvollkommenheit alle von den genannten Gerichten ausgegangenen Ladungen und dort anhängigen Prozesse für kraftlos und gebietet allen geistlichen und weltlichen Fürsten, Prälaten, Gff. Freiherren etc. und allen sonstigen Reichsuntertanen sowie den Untertanen seiner erblichen furstenthumb und lannden die Beachtung dieses Privilegs.

Originaldatierung:
Am newnundzwainczigisten tag des monads novembris.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.p. – KVv: Von dem am rechten Blattrand angebrachten Vermerk ist nur lesbar … ep(iscop)i Salczeburg(ensis).

Überlieferung/Literatur

Org. im HHStA Wien (Sign. AUR 1481 XI 29), Perg., rotes S 18 in wachsfarbener Schüssel an Ps.

Druck: Mayer, Abdankung S. 242–244 n. 21.

Reg.: Kleinmayr, Abhandlung Salzburg S. 210 n. 176 (e).

Lit.: Geiss, Westphälische Gerichte S. 202; zur Resignation Bernhards von Rohr s. Zaisberger, Rohr S. 79–87 sowie S. 179–186 n. 46.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 35 n. 157, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/bdcbb56f-d790-4c49-940b-0fbd55110476
(Abgerufen am 27.01.2023).