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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 34

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K.F. überlässt dem Richter, Rat und der Stadt Leoben den Viehaufschlag sowie die zur Instandhaltung der Brücken und Wege eingehobene Maut1 zu Leoben samt Zwiespil bestandweise für drei Jahre ab St. Georgstag 1476 (April 24)2 gegen Zahlung von jährlich 1.300 Pfd. Pf.

Überlieferung/Literatur

Org. oder Kop. im bearbeiteten Bestand nicht überliefert. – Dep.: Ergibt sich aus dem Bürgschaftsbrief der Leobener Bürger Gregor Leubner, Jörg Kätzler und Wolfgang Steyrer von 1476 April 29 im HHStA Wien (Sign. AUR 1476 IV 29), Perg., 5 grüne SS der Ausst. und der Leobener Ratsherren Hans Haindorfer und Hans Pringsauf in wachsf. Schüsseln an Ps, mit Rta-Vermerk auf der Rückseite.3

Anmerkungen

  1. 1Zur Leobener Maut s. Schillinger-Prassl, Rechtsquellen Leoben S. 71f.
  2. 2Zur Datierung des St. Georgstags auf April 24 s. Regg.F.III. H. 12 n. 6, Anm. 2.
  3. 3Die Aussteller verbürgten sich, im Falle von Zahlungsrückständen seitens der Stadt die Bezahlung des Bestandgeldes zu übernehmen (wie auch in n. 235). – Reg.: Muchar, Urkunden-Regesten n. 240 (irrtümlich als Bestandgabe an die drei Leobener Bürger); Göth, Urkunden-Regesten 9 n. 634; erw. bei ­Muchar, Geschichte 8 S. 90. Von den als Bürgen oder Siegler beteiligten Leobener Bürgern hatten Leubner, Steyrer und Pringsauf in den 1470er- und 1480er-Jahren auch das Stadtrichteramt inne, s. Schillinger-Prassl, Rechtsquellen Leoben, Anh. S. 314.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 34 n. 16, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/cc839697-8b63-404f-8440-286b0a65f824
(Abgerufen am 14.04.2021).