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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 34

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K.F. gewährt dem Juden Kifel zu St. Veit in Kärnten wissenlich mit dem brief bis auf Widerruf die sunnder gnad, sich nur vor Jakob von Ernau, seinem Pfleger von Karlsberg und Vizedom in Kärnten,1 oder jenem, dem er das in sunderhait befiehlt, verantworten zu müssen, und gebietet allen Hauptleuten, Landmarschällen, Gff. Freiherren etc. Verwesern, Landschreibern, Vizedomen, Pflegern, Bggff. Bürgermeistern, Richtern, Räten, Judenrichtern, Bürgern, Gemeinden und allen anderen Amtleuten und Untertanen, den Kifel bei diesen Freiheiten zu belassen, jedoch nur bis auf Widerruf.

Originaldatierung:
Am mittichen nach dem sunntag Letare zu mittervassten.
Kanzleivermerke:
KVr: C.d.i.p.

Überlieferung/Literatur

Org. im HHStA Wien (Sign. AUR 1478 III 4), Perg., rotes S 21 rücks. aufgedr. und rotes S 16 vorders. aufgedr. (beide SS großteils abgefallen).

Druck: MC 11 n. 485 (Teildruck, mit dem Namen Kisel).

Reg.: Chmel n. 7192; ders., Mon. Habsb. I/3 S. 720 n. 260; Wiener, Regesten 1 S. 96 n. 111.2

Lit.: Wadl, Geschichte der Juden S. 137.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 34 n. 133, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/bf661e89-82ef-4860-b332-dd58ef0dc6eb
(Abgerufen am 01.02.2023).