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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 31

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K.F. schreibt gleichlautend Bürgermeistern und Rat der Stadt Lübeck allein.

Überlieferung/Literatur

Org. im AHL Lübeck nicht auffindbar, laut Erwähnung Perg. mit aufgedrücktem rotem S. – Dep.: Erwähnt bei Chalybaeus, Geschichte Dithmarschens S. 158 mit Anm. 474.

Reg.: Höfler, Urkundliche Beiträge Brandenburg S. 86; Waitz, Urkunden und Actenstücke 1 S. 24; Taxregister n. 3905.

Kommentar

Am 27. März 1474 schickte Kf. Albrecht von Brandenburg seinem Marschall Busso von Alvensleben dieses sowie das ksl. Gebot an Dithmarschen (n. 248) zu und befahl ihm, diese Briefe vorerst nicht an die Adressaten auszuliefern, sondern erst die Meinung der holsteinischen Räte des in Italien weilenden Kg. Christan I. von Dänemark einzuholen und nach deren Votum zu handeln, s. Höfler, Urkundliche Beiträge Brandenburg S. 87f. n. 71. Siehe zum weiteren Verlauf der Verhandlungen, in denen die Dithmarscher am 1. Mai 1474 gegenüber Busso und der Stadt Lübeck unter Hinweis auf den Eb. von Bremen begründeten, warum sie das an sie gerichtete ksl. Mandat nicht wie gefordert am 28. April 1474 in Neumünster in Empfang genommen hatten, ebd. S. 89 n. 74 und S. 91–94 n. 78f. sowie Chalybaeus, Geschichte Dithmarschens S. 158f.; Stoob, Geschichte Dithmarschens S. 63–66; Niitemaa, Kaiser und die Nordische Union S. 289–293. Die Lübecker verwiesen in einem als Entwurf erhaltenen Antwortschreiben an den Kaiser ihrerseits auf die Zugehörigkeit Dithmarschens zum Erzstift Bremen und baten darum, den vorliegenden Befehl nicht ausführen zu müssen, s. Dahlmann, Neocorus 2 S. 557f.; Stoob, Geschichte Dithmarschens S. 67.

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 31 n. 265, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/e0465adc-ee11-403e-9e89-9533aa5a1b39
(Abgerufen am 09.07.2020).