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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 31

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K.F. teilt allen Reichsuntertanen mit, dass er bereits zweimal in entsprechenden Ausschreiben1 die Wiederaufrichtung des ksl. Kammergerichts habe verkünden lassen, dies aber durch die Kriegsereignisse und dadurch verhindert worden sei, dass der Kammerrichter Gf. Eitelfritz von Zollern2 seinen Sohn Kg. Maximilian habe nach Ungarn begleiten müssen. Da Eitelfritz nun am ksl. Hof weile, um seinem Amt nachzukommen, habe er diesem befohlen, dort das Kammergericht ohne weiteren Aufschub auf dem nächsten Gerichtstag nach Pfingsten abzuhalten,3 wo jeder seinen Streitfall zur Verhütung von Nachteil und Schaden vorbringen soll.

Originaldatierung:
Am sechstzehenden tag des monats aprilen (nach Druck).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.p. (nach Druck).

Überlieferung/Literatur

Org. oder Kop. im bearbeiteten Bestand nicht überliefert. – Regest des Archivars Nicolaus Stampeel im StA Hamburg (Sign. 111-1, Bd. 1, Senat n. 5 S. 20), Pap. (18. Jh.).

Druck: Harpprecht, Staats-Archiv 1 S. 282f. n. 50 (danach das Regest).

Reg.: Regg.F.III. H. 20 n. 330 (Mitteilung an die Stadt Wismar, nach unzureichender Überlieferung).

Anmerkungen

  1. 1Am 9. September 1490 und 24. Oktober 1491, s. n. 403 sowie die Regg.F.III. H. 17 n. 365.
  2. 2Siehe zu dessen Person Dressel, Eitelfriedrich II., hier S. 83f.; Heinig, Friedrich III. S. 360–362.
  3. 3Die Abhaltung des geplanten Gerichtstages musste jedoch laut Mitteilung Eitelfritz’ an die Reichsuntertanen vom 17. März 1493 mehrfach verschoben werden, s. RTA MR 4 n. 1068.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 31 n. 404, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/de01c8c5-ff16-4005-9a71-acdc355f0582
(Abgerufen am 30.11.2022).