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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 31

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K.F. lädt Bürgermeister und Rat der Stadt Lübeck auf Klage Heinrich Valkes vor sein Kammergericht.

Überlieferung/Literatur

Org. oder Kop. im bearbeiteten Bestand nicht überliefert. – Dep.: Erwähnt in einem Notariatsinstrument1 der öff. Notare Johannes Bracht, Kler. der Stadt Münster, und Johannes Arndes, Kler. des Stiftes Schleswig,2 vom 6. Juni 1463 im AHL Lübeck (Sign. Urkunden Externa, Caesarea n. 206), Perg., mit zwei Notarszeichen.

Kommentar

Heinrich Valke hatte vermutlich wegen der Inhaftierung seines Vaters Konrad geklagt, den die Lübecker aus unbekanntem Grund 27 Jahre gefangen gehalten hatten. Siehe zum Verlauf des Rechtsstreites, in dem die Stadt Lübeck sich schließlich 1466 zur Zahlung einer Wiedergutmachung an Valke bereit fand, Neumann, Johannes Osthusen S. 26; Ders., Lübecker Syndici S. 51–54.

Anmerkungen

  1. 1Gedruckt im UB Lübeck 10 n. 355. Darin erklären Bürgermeister und Rat der Stadt Lübeck, dass ihnen die ksl. Ladung nicht zugegangen sei. Diese war vielmehr vom Lübecker Syndikus Arnold (Sommernat) von Bremen, der sie in Hamburg in Empfang genommen hatte, verbrannt worden, wie dieser später in einem Schreiben an den Lübecker Bürgermeister Berthold Witik (s. zu diesem FEHLING, Ratslinie S. 73 n. 521) vom 19. April 1465 gestand, s. ebd. n. 578.
  2. 2Bracht und Arndes waren Lübecker Stadtschreiber, s. zu ihrer Person BRUNS, Lübecker Stadt-schreiber S. 63–68; NEUMANN, Johannes Osthusen S. 21.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 31 n. 151, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/a647b88b-44ed-41f9-94ea-2e200ad49fc7
(Abgerufen am 09.07.2020).