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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 30

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K.F. überlässt Christoph Hohenfeld und dessen Söhnen Erasmus, Christoph, Rudolf und Sebastian auf deren eigene Bitte hin auf Lebenszeit das Schloss Schauenstein am Kamp, das vormals von Ulrich von Grafenegg an K.F. gekommen und danach an den Kg. von Ungarn gefallen sei, mit allen Nutzen, Renten und allem Zubehör, sobald er dessen wieder habhaft werden könne.

Überlieferung/Literatur

Org. oder Kop. im bearbeiteten Bestand nicht überliefert. – Dep.: Ergibt sich aus dem Revers Christoph Hohenfelds und seiner Söhne von 1487 Oktober 12 im HHStA Wien (Sign. AUR sub dat. 1487 IV 5), Perg., 4 rote SS der Ausst., Erasmus’, Christophs und Rudolfs von Hohenfeld in wachsf. Schüsseln an Ps., mit Rta-Vermerk auf der Rückseite.1

Lit.: Zum Schloss Schauenstein zur Zeit K.F.s s. Geschichtliche Beilagen St. Pölten 13, S. 136; zur Besitzgeschichte des Schlosses Schauenstein s. Daim-Kühtreiber, Burgen Waldviertel Wachau S. 372.

Kommentar

Im Revers verpflichten sich Christoph Hohenfeld und seine Söhne, K.F. und dessen Sohn Maximilian gehorsam zu sein, ihnen das Schloss auf deren Kosten offenzuhalten, von dort aus keinen Krieg zu beginnen, mit dem Feind keinen Frieden zu schließen, ohne ksl. Erlaubnis keine baulichen Veränderungen vorzunehmen. Nach Ableben der Begünstigten sollen Hohenfelders Erben das Schloss samt den Einkünften und den Urbarregistern abzutreten. Die Begünstigten sichern K.F. Schadloshaltung zu.

Anmerkungen

  1. 1Der Revers ist regestiert bei Chmel n. 8166.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 30 n. 288, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1487-10-12_1_0_13_30_0_288_288
(Abgerufen am 18.05.2024).