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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 30

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K.F. präsentiert Bernhard von Rohr, Eb. von Salzburg und Administrator des Bistums Wien, den Kaplan Paul (Alberti) von Stockerau, Dr. der Hl. Schrift, wegen dessen lo-benswerter Tugenden und Verdienste um die Wissenschaften1 auf ein Kanonikat und eine Pfründe zu St. Stephan in Wien, sobald diese frei wird. Er fordert ihn auf, diesen canocice instituere et investire, ut moris est, und diesem oder dessen Bevollmächtigten ein Chorstallum und einen Platz im Kapitel zuzuweisen. Der Präsentierte soll ab Datum dieses Briefs allen vorgezogen werden, die eine Expektanz auf dieses Kanonikat besitzen.

Originaldatierung:
Die secunda mensis marcii.
Kanzleivermerke:
KVr: fehlt.

Überlieferung/Literatur

Org. (lat.) im HHStA Wien (Sign. AUR 1483 III 2), Perg., rotes S 21 in wachsf. Schüssel mit wachsf. S 16 rücks. eingedr. an Ps.

Reg.: Chmel n. 7600.

Lit.: Zu Paul Alberti s. Wagner, Universitätsstift S. 157f., Anm. 157.

Anmerkungen

  1. 1Paul Alberti von Stockerau war 1474 und 1482 Dekan der Artistenfakultät der Universität Wien und 1481 Rektor. Siehe Aschbach, Geschichte der Wiener Universität 2 S. 448 u. 451. Paul Alberti dürfte jedoch das Kanonikat nicht in Empfang genommen haben, da er in den Domherren-Verzeichnissen, die Göhler, Domkapitel S. 6 anführt, nicht als Kanoniker angeführt ist.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 30 n. 14, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1483-03-02_1_0_13_30_0_14_14
(Abgerufen am 25.02.2020).