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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 28

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K.F. belehnt die Brüder Andreas und Paul Rieter mit den von ihrem Vater Hans ererbten Reichslehen1, namentlich mit einem Zehnt vom Stumpflinhof zu Jahrsdorf (Jarstorff), einem Gütlein und fünf Söldengütlein zu Zirndorf, einem Gütlein zu Neunhof (Newenhofe) und vier Morgen Ackerland zu Groß-Reuth (zu der grossen Reut). Er verleiht ihnen daran, was er nach Recht zu verleihen hat, jedoch unbeschadet der Rechte von König und Reich sowie anderer, und fordert sie auf, bis sannt Katherinen tag (1461 November 25) den gewöhnlichen Lehnseid vor dem Nürnberger Reichsschultheiß Sigmund von Egloffstein abzulegen.

Originaldatierung:
Am pfintztag vor sannt Augustins tag.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i. Ulricus Weltzli canc. – KVv: Rta (Blattmitte); Andres Rietter (rechter Blattrand).

Überlieferung/Literatur

Org. im StA Nürnberg (Sign. Rst. Nürnberg, Rieter’sche Stiftungsurkunden Nr. 287), Perg., rotes S (wohl: 18) ehedem an Ps ab und verloren2.

Anmerkungen

  1. 1In der ansonsten reichhaltigen Rieter’schen Familienüberlieferung ist bisher keine entsprechende Lehnsurkunde nachweisbar.
  2. 2Am Pressel erkennbare Wachsspuren lassen die Besiegelung mit S 18 wahrscheinlich erscheinen.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 28 n. 304, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1461-08-27_1_0_13_28_0_304_304
(Abgerufen am 16.12.2019).