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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 28

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K.F. lädt Clemens Hör aufgrund des Vorbringens von Bürgermeistern und Rat der Stadt Nürnberg, er habe ihnen und ihrem Mitbürger Wilhelm Löffelholz trotz Rechtserbietens ein mutwilllig veindtschafft zu geschriben1, weshalb er der entsprechenden Pön der kgl. Reformation2 verfallen sei, auf den 45. Tag nach Erhalt dieses Briefs bzw. den ersten darauf folgenden Gerichtstag peremptorisch vor sich und weist ihn darauf hin, dass auch bei Abwesenheit auf Erfordern der Gegenpartei verhandelt werden wird.

Überlieferung/Literatur

Org. oder Kop. im bearbeiteten Bestand nicht überliefert. – Dep.: Ergibt sich aus n. 151 und aus entsprechenden Instruktionen des Nürnberger Rats an den Gesandten am ksl. Hof, Hans Pirckheimer, von 1459 Januar 23 im StA Nürnberg (Sign. Rst. Nürnberg, Briefbücher Nr. 28 fol. 157r-158r).

Kommentar

Über die verwickelte Entstehungsgeschichte dieser Ladung berichtete der Gesandte am ksl. Hof, Hans Pirckheimer, mehrmals dem Nürnberger Rat. So schrieb er am 9. Dezember 1458, dass das bereits vor längerer Zeit von der Kanzlei geschriebene Stück am 8. Dezember nach Graz zur Besiegelung gebracht worden sei und von dort dann durch Boten nach Nürnberg expediert werden sollte (StA Nürnberg, Sign. Rst. Nürnberg, Akten des 7-farbigen Alphabets Nr. 145 fol. 18r). Am 31. März 1459 berichtete er wiederholt über die Schwierigkeiten der Zustellung dieser und der o. a. Ladung an Rudolf Senn (ebd. fol. 30r). Beide Ladungen waren bis zum 30. April 1459 noch nicht zugestellt worden (ebd. fol. 50r).

Anmerkungen

  1. 1Die entsprechenden Schreiben datieren von Ende Dezember 1456, s. die Einträge in NBR n. 8148 und 8149.
  2. 2Die sog. Reformatio Friderici von 1442, Regg.F.III. H. 4 n. 41.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 28 n. 152, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1458-12-02_2_0_13_28_0_152_152
(Abgerufen am 29.02.2020).