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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 28

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K.F. als Landesfürst (der Steiermark) erhebt auf Bitten Abt Johanns vom Benediktinerkloster St. Lambrecht die zum Kloster gehörenden Dörfer St. Lambrecht und Aflenz zu Märkten, die dortigen Einwohner zu Bürgern und verleiht diesen das Bürgerrecht. Er begnadet sie mit allen in den Fürstentümern Steiermark und Kärnten gewöhnlichen Rechten und Freiheiten, namentlich mit dem Recht, Richter, Räte und Gericht zu setzen, jedoch mit der Einschränkung, all dies nur mit Wissen und Zustimmung des jeweiligen Abtes zu tun. Er gebietet allen Hauptleuten, Gff. Herren, Rittern und Knechten die Beachtung dieser Freiheiten bei seiner und seiner Nachkommen schweren Ungnade und einer Pön von 50 Mark Silber, die je zur Hälfte der fürstlichen Kammer und dem geschädigten Kloster zufallen sollen.

Originaldatierung:
Am erichtag vor St. Peter und Pauls tage der h. zwölfbothen (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift im Historischen Archiv des GNM Nürnberg (Sign. GK Lambrecht Nr. 63 n. 504), Pap. (19. Jh.); Regest ebd. (ebd. Nr. 63a S. 291), Pap. (19. Jh.). Faksimile: Riegler, Aflenz S. 71. Reg.: Lichnowsky(-Birk) 7 n. 63; Bischoff, Aflenz n. 2, S. 62. Lit.: Riegler, Aflenz S. 70-71.

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 28 n. 126, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1458-06-27_1_0_13_28_0_126_126
(Abgerufen am 25.05.2024).