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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 28

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K.F. wirbt bei Mgf. Albrecht von Brandenburg unter Bezug auf die früher mitgeteilte Entsendung1 seines Rates Meister Hartung von Cappel nach Lüneburg, um Verständnis und Nachsicht, falls dieser, der noch andere ksl. Verhandlungsaufträge habe, nicht persönlich beim Mgf. vorsprechen sollte, und bittet ihn, seinerseits seine Leute wegen der Lüneburger Angelegenheiten nach Lüneburg zu entsenden.

Originaldatierung:
Am freytag nach sand Franzistten (sic !) tag (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.i.c. Ulricus Welczli vicecanc. – KVv: Dem hochgeboren Albrechten, margraven zw Branndburgk und burgraven zw Nurembergk, unserm lieben oheym und fursten (Adresse) (n. Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift im StA Nürnberg (Sign. Fst. Ansbach, Kaiserliche Kommissionsakten Nr. 1a), Pap. (15. Jh.). Lit.: Hergemöller, Pfaffenkriege S. 112-193.

Kommentar

Hartung von Cappel entschuldigte sich bei Mgf. Albrecht mit Schreiben2 von 1457 November 4 für sein persönliches Ausbleiben und teilte mit, dass er in Erfurt auf die mgfl. Botschaft warte (StA Nürnberg, Fst. Ansbach, Kaiserliche Kommissionsakten Nr. 1a).

Anmerkungen

  1. 1Siehe n. 103.
  2. 2Das Schreiben trägt als Ausstellungsort Wiener Neustadt und wurde von Erfurt aus an Mgf. Albrecht expediert.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 28 n. 104, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1457-10-07_2_0_13_28_0_104_104
(Abgerufen am 15.10.2019).