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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 28

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K.F. belehnt Bf. Johann von Würzburg, der sein persönliches Fernbleiben durch eine Gesandtschaft entschuldigt, mit Rat der Fürsten, Gff. Edlen und Getreuen mit den Regalien, Lehen und Weltlichkeiten seines Stifts mit Mannschaften, Herrschaften, Lehenschaften, Ehren, Würden, Rechten, Zierden, Landgerichten und zugehörigen Gerichten sowie dem Blutbann und verleiht ihm daran, soviel er ihm als römischer K. zu verleihen hat, jedoch unbeschadet der Rechte von K. und Reich sowie Dritter. Er fordert ihn auf, die üblichen Gelübde und Eide bis s. Jacobs tag im schnitt (1457 Juli 25) an seiner Statt vor Mgf. Albrecht von Brandenburg abzulegen und dies bei nächster Gelegenheit nochmals persönlich vor ihm, dem K. zu vollziehen, und befiehlt allen Stiftsuntertanen die Beachtung dieser Regalienverleihung bei seiner und des Reichs schweren Ungnade.

Originaldatierung:
Am montag nach dem sontag als man in der heyligen kirchen singet Reminiscere in der fasten (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.i.c. Ulricus Weltzli vicecanc. – KVv: Rta Stephanus Kalbeck (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Druck im Historischen Archiv des GNM Nürnberg (Sign. Mandate Nr. 65), Pap. (18. Jh.). Druck: Kulpis, Documenta S. 77f.; Lünig, Reichsarchiv 7/5 S. 333f. n. 183. Reg.: Chmel n. 3548; Scharold, Urkunden Würzburg S. 4. Lit.: Muehlon, Johann von Grumbach S. 40f.; Germania Sacra, Würzburg 3 S. 4f.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 28 n. 88, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1457-03-14_1_0_13_28_0_88_88
(Abgerufen am 27.09.2022).