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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 28

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K.F. teilt dem Landrichter und den Urteilern des Landgerichts zu Nürnberg mit, dass er die Appellation des Nürnberger Bürgers Anton Tucher als Vormund der Kinder des verstorbenen Andreas Haller gegen ein zu dessen Ungunsten für Lorenz Schürstab gefälltes landgerichtliches Urteil angenommen und den Parteien einen Rechttag vor sich gesetzt habe.1 Er befiehlt ihnen, solange die Sache bei ihm anhängig ist, nicht weiter zu prozessieren, und erklärt alle von ihnen nach dieser Appellation ergriffenen Maßnahmen für ungültig.

Originaldatierung:
Am sibenundzwaintzigisten tag des monads Januarii.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i. Ulricus Weltzli vicecanc. – KVv: Tucher (oberer linker Blattrand). – P(rese)ntata p(er) Georiu(m) Grossen notariu(m) judice et scabinis ind(icti)o qu(in)ta post Valentini a(nn)o etc. lviio hora p(ri)ma post meridie eiusd(em) die(i?) (1457 Februar 17) und Anthoni Tuchers appellacion (Empfängervermerke auf der Rückseite).

Überlieferung/Literatur

Org. im StA Nürnberg (Sign. Fst. Ansbach, Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden Nr. 175), Pap., rotes S 18 rücks. aufgedrückt. Druck: Jung, Landgericht Nürnberg S. 542 n. 416.

Anmerkungen

  1. 1Siehe n. 73-74.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 28 n. 72, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1457-01-27_1_0_13_28_0_72_72
(Abgerufen am 12.11.2019).