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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 28

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K.F. verleiht Michael Link1 (Lingk) ein Wappen in Form eines in der Mitte des Briefes gemalten schräg geteilten, unten schwarz und oben gelben Schildes mit drei schwarzen, in den gelben Teil hineinragenden Zinnen, auf dem Schild ein Helm mit einer schwarzen und gelben Helmdecke und darauf zwei Büffelhörner. Der K. bestimmt, dass Michael und seine Erben dieses Wappen jederzeit in allen redlichen Geschäften, auch im Siegel und sonst wo gebrauchen dürfen wie alle Wappengenossen. Er gebietet allen Fürsten, Gff. etc. Bürgermeistern, Richtern, Räten und Gemeinden, Herolden, Persevanten jeglicher Städte, Dörfer etc. und allen übrigen Reichsuntertanen bei seiner und des Reichs schweren Ungnade, Link und dessen Erben dieses Privileg unbeeinträchtigt genießen zu lassen, doch unbeschadet der Rechte anderer, die vielleicht ein gleichartiges Wappen führen.

Originaldatierung:
An sant Anthonien tag.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i. Ulricus Weltzli vicecanc. – KVv: Rta Stephanus Kolbegk (Blattmitte); Michel Linck (rechter Blattrand).

Überlieferung/Literatur

Org. im StA Nürnberg (Sign. Fst. Ansbach, Lehensurkunden Nr. 6019), Perg., wachsfarbenes S 15 mit wachsfarbenem S 16 vorn eingedrückt an purpurner Ss. Reg.: Chmel n. 3476. Lit.: Pilz, Stadtkirche Schwabach S. 15f.

Anmerkungen

  1. 1Der aus einer Schwabacher Familie stammende Michael wurde nur wenige Tage zuvor, 1456 Januar 14, von K.F. mit dem Reichslehen Tennenlohe belehnt (Chmel n. 3475).

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 28 n. 3, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1456-01-17_1_0_13_28_0_3_3
(Abgerufen am 23.04.2019).