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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 27

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K.F. sendet verschiedene Botschaften zu Hz. Sigmund von Österreich, den Eidgenossen und verschiedenen Fürsten und Städten, die sich gegen Hz. Karl von Burgund zusammengeschlossen haben2, und fordert sie auf, 20.000 gewappnete Männer für den Kampf gegen den Burgunderherzog zu stellen.

Überlieferung/Literatur

Org. oder Kop. im bearbeiteten Bestand nicht überliefert. – Dep.: Erw. in dem in n. 238 genannten undatierten „großen Anschlag“ der Kff. von Mainz und Brandenburg3, fol. 1v.

Kommentar

Möglicherweise identisch mit n. 253.

Anmerkungen

  1. 1Zeitlich sind diese Botschaften nach dem obengenannten Ratschlag der Kff. von Mainz und Brandenburg (laut Bachmann, Reichsgeschichte 2 S. 485 Anm. 3 im August 1474) und wohl vor Hz. Karls Manifest an K.F. und verschiedene Reichsfürsten von 1474 November 1 (siehe n. 245 Anm. 2) einzuordnen.
  2. 2Zu diesem auch als „Niedere Vereinigung“ bezeichneten Bündnis siehe Bachmann, Reichsgeschichte 2 S. 465.
  3. 3Druck: Chmel, Mon. Habsb. I/1 S. 418–427 n. 148. Die Kff. von Mainz und Brandenburg übernahmen es, den Entwurf für einen Reichsanschlag gegen Karl von Burgund auszuarbeiten. Insgesamt 130.000 Mann aus dem gesamten Reich nördlich der Alpen sowie aus verbündeten Königreichen sollten im Osten gegen die Ungarn und Türken sowie im Westen gegen Burgund Krieg führen. Um möglichst schnell eingreifen zu können, erließ K.F. im August 1474 den „kleinen Anschlag“, in dem allen Reichständen befohlen wurde, bis zum 29. September eine bestimmte Anzahl von Truppen ins Feld zu führen (Druck: FRA II/46 S. 275f. n. 258). Vgl. Bachmann, Reichsgeschichte 2 S. 483ff.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 27 n. 244, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1474-11-01_2_0_13_27_0_244_244
(Abgerufen am 06.07.2020).