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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 27

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K.F. erhöht die Stephan von Eitzing auf Maut und Aufschlag von Dürnstein verschriebene Schuldsumme1 um 400 Pfd. Pf. zur Begleichung einer ausstehenden Schuld Růlands von Neidegg und Ranna. Růland hat Stephan jene 400 Pfd. Pf. die einst der verstorbene Ulrich von Eitzing dem verstorbenen Hans von Neidegg im Streit um Gars ausgericht hatte2, quittiert. Stephan, der von dem Neidegger bezalt sein mainet, erwartete, gemäß dem bericht mit dem Kaiser3 den geltbrief Ulrichs von Růland zurückzubekommen. Růland war aber nur zu einer Herausgabe bereit, wenn er die einst von seinem Bruder geleistete quittungbey seinen hannden habe, weshalb schließlich der Kaiser die Begleichung der Schuld übernahm.

Originaldatierung:
An sambstag nach sant Merten tag.
Kanzleivermerke:
KVr: C.d.i.i.c. – KVv: Rta.

Überlieferung/Literatur

Org. im HHStA Wien (Sign. AUR 1472 sub dato XI 16), Perg., rotes S 21 in wachsf. Schüssel mit wachsf. S 16 rücks. eingedr. an Ps. Druck: Chmel, Eizinger 2 S. 60 n. 223 (Teildruck). Reg.: Chmel n. 6624 (datiert November 16). Lit.: Chmel, Eizinger 2 S. 60f. n. 224; Hausmann, Neudegger S. 81ff.

Kommentar

Die in der Narratio geschilderten Umstände, die zur Begleichung von Růlands Schuld durch K.F. führten, bleiben bei aktuellem Quellenstand auch nach der Lektüre obengenannter Literatur in sich nicht schlüssig.

Anmerkungen

  1. 1Vgl. n. 172.
  2. 2Die Burg Gars war seit den 1450er Jahren Streitobjekt zwischen diesen Familien; vgl. dazu u.a. Regg.F.III. H. 13 n. 408 und H. 18 n. 168.
  3. 3Vgl. n. 169 §9.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 27 n. 177, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1472-11-14_2_0_13_27_0_177_177
(Abgerufen am 24.04.2019).