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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 27

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K.F. belehnt Oswald Eitzinger, Pfleger von Drosendorf, wissenntlich mit dem brief, was wir im zu recht daran verleihen sullen oder mugen, mit detailliert aufgeführten Gülten, Zehnten, Stücken und Gütern, die freis aigen wern und von Oswald bei Abt und Konvent des Schottenklosters zu Wien gegen von K.F. erhaltene und im Ftm. Österreich gelegene Lehen eingetauscht wurden. Die neuen Lehen sollen Eitzinger und dessen Erben samt Zubehör unter denselben Bedingungen wie andere zuvor von ihm (K.F.) an die Eitzinger verliehene Lehen im Ftm. Österreich und nach Lehns- und Landrecht nutzen und innehaben: Von erst pfenning dinst 7 Pfd. 4 Sch. und 18 Pf. gelts sowie eine Reihe meist in der Schrattenthaler Pfarre gelegener Zehnte: in Markersdorf jeweils ein Drittel des Getreidezehnts aus dem ganzen Dorf und allen zu Burgrecht verliehenen Äckern sowie den dortigen kleinen Zehnt zu veld und zu dorff; in Pillersdorf ein Drittel des Wein- und Getreidezehnts aus dem Dorf und allen zu Burgrecht verliehenen Weingärten und Äckern sowie den dortigen kleinen Zehnt zu veld und zu dorff; in Zellerndorf und Platt den Wein- und Getreidezehnt, die das Schottenkloster in Wien inne gehabt hatte; in Deinzendorf den Wein- und Getreidezehnt auf lehen und zu Burgrecht verliehenen Weingärten und Äckern, das alles achtzehen lehen bringt; in Dietmannsdorf ein Drittel des Getreidezehnts aus dem Dorf und den zu Burgrecht verliehenen Äckern; in Watzelsdorf den ganzen Wein- und Getreidezehnt aus annderthalb Lehen, ettlichen Hofstätten und den zu Burgrecht verliehenen Weingärten und Äckern, Schöttl genannt; in Rohrendorf ein Drittel des Getreidezehnts aus dem Dorf und den zu Burgrecht verliehenen Äckern, und in Schrattenthal auf den ganzen hofpraiten in Richtung der Pulkau den halben Zehnt auf Getreide und andere Anbauprodukte.

Originaldatierung:
An phintztag nach sannd Anthonien tag.
Kanzleivermerke:
KVr: C.d.i.i.c. – Rückseite der Wachsschüssel: nur Eytzing lesbar.

Überlieferung/Literatur

Org. im HHStA Wien (Sign. AUR 1470 I 18), Perg., rotes S 21 in wachsf. Schüssel mit wachsf. S 16 rücks. eingedr. an Ps. – Erw. in n. 6. Reg.: Chmel n. 5893. Lit.: Seidl, Hauptlinie der Eizinger S. 74 und 84; zur Person Oswald Eitzingers vgl. Heinig, Friedrich III./1 S. 267f.

Kommentar

Vgl. dazu auch n. 6.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 27 n. 5, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1470-01-18_1_0_13_27_0_5_5
(Abgerufen am 22.07.2019).