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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 27

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K.F. bestätigt als Herr und Landesfürst dem Veit von Ebersdorf, seinem Obersten Kämmerer von Österreich, wie er es bereits als Kg. und Vormund Kg. Ladislaus’ für den verstorbenen (Hans) von Ebersdorf getan hatte1, daß dessen Familie das Oberstkämmereramt von Österreich mit allen damit verbundenen Rechten, Nutzen und Würden als erbliches Lehen inne hat2. Außerdem bestätigt er die Vereinbarung der Familie von Ebersdorf, daß das Amt jeweils dem Ältesten, falls er dartzu nutz und teuglich ist, übertragen werden soll, wissenntlich mit dem brief, was wir dann daran pillich und zu recht bestetten sullen oder mugen.

Originaldatierung:
An freitag vor der heiligen dreyr kunig abent.
Kanzleivermerke:
KVr: C.d.i.p. – KVv: Rta. – Rückseite der Wachsschüssel: nur V(eit) von Eberstorff lesbar.

Überlieferung/Literatur

Org. im HHStA Wien (Sign. AUR 1470 I 5), Perg., rotes S 21 in wachsf. Schüssel mit wachsf. S 16 rücks. eingedr. an Ps. Reg.: Chmel n. 5882.

Anmerkungen

  1. 1Siehe die Urkunde Kg.F. von 1442 Februar 22 in Regg.F.III. H. 12 n. 95.
  2. 2Die Herren von Ebersdorf waren seit dem 13. Jh. im Besitz des Erbkämmereramtes (bis zu ihrem Aussterben 1556). Siehe Vancsa, Geschichte 2 S. 458.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 27 n. 3, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1470-01-05_1_0_13_27_0_3_3
(Abgerufen am 22.08.2019).