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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 26

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K.F. bekundet, daß einst Ulrich von Rosenberg von seinem Vetter Hz. Friedrich (IV.) von Österreich ausweislich mehrerer Schuldbriefe 16.000 fl. ung. und Dukaten geliehen habe, davon einer über 6.000 fl.1, je zwei über 4.000 fl.2 und einer über 2.000 fl.3 Nach dem Tod Hz. Friedrichs seien diese Briefe an dessen Sohn, seinen (K.F.) eigenen Vetter Hz. Sigmund (von Tirol) gefallen, der sie ihm und die dazugehörigen Verbindlichkeiten laut dem darüber ausgestellten Übergabebrief überlassen habe. Er habe nun die Schuldbriefe wissentlich Georg von Podiebrad und Kunstadt, dem Gubernator des Kgr. Böhmen, in der Weise übergeben, daß dieser die Geldschuld von Ulrich von Rosenberg in der gutikait, mit recht oder auf anderem Wege einfordern4 und dabei so handeln soll, wie er (K.F.) es tun würde.

Originaldatierung:
An sand Andrees abent des heyligen zwelfpoten.
Kanzleivermerke:
KVr: C.d.i.p.

Überlieferung/Literatur

Org. im SOA Třeboň (Sign. Historica 1687a), Perg. (beschädigt), anh. S an Ps. ab und verloren. Lit.: Urbánek, České dějiny 2 S. 775; Hlaváček, Friedrich III. S. 292.

Anmerkungen

  1. 1Am 5. September 1431, siehe Listář Rožmberka 1 n. 191.
  2. 2Am 1. Mai 1432 und 18. März 1436, siehe ebd. n. 210 und n. 243.
  3. 3Am 23. Oktober 1433, siehe ebd. n. 236.
  4. 4Georg versprach dafür in seinem Reversbrief vom 2. Dezember 1454, K.F. die Hälfte von der Summe zu überlassen, die er innerhalb von zwei Jahren von den schuldigen 16000 fl. ung. und Dukaten einbringen würde, siehe Chmel n. 3281.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 26 n. 544, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1454-11-29_1_0_13_26_0_544_544
(Abgerufen am 28.09.2021).