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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 26

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Kg.F. unterrichtet Ulrich von Rosenberg, daß sich Bggf. Michael von Maidburg und Martin (Sulišovský)1, ein Einwohner Tabors, in ihrem Streit um die Dörfer Deschen und Zoppanz (Suppanaw) geeinigt hätten, auf den suntag Letare zu mittervasten schiristkunftig (März 15) vor ihn nach (Böhmisch) Krumau zu kommen. Er fordert ihn auf, sich der Sache anzunehmen und eine gütliche Einigung herbeizuführen.

Originaldatierung:
An sambstag nach sand Erharts tag.
Kanzleivermerke:
KVr: C.p.d.r. – KVv: Dem edeln unserm besunderlieben Ulreichen von Rosenberg (Adresse, Blattmitte); Maidburg (unterer Blattrand, rechts).

Überlieferung/Literatur

Org. im SOA Třeboň (Sign. býv. Schwarzenbergisches Archiv II 147 b1), Pap., rotes S 12 als Verschluß rücks. aufgedrückt. Druck: Listář Rožmberka 4 n. 179. Lit.: Urbánek, České dějiny 2 S. 451; Šmahel, Dějiny Tábora 1, 2 S. 536.

Kommentar

Vgl. den Entwurf des zustimmenden Antwortschreibens Ulrichs von Rosenberg vom 11. Januar 1450 sowie das an Ulrich gerichtete Empfehlungsschreiben der Stadt Tabor für ihren Mitbürger Martin Sulišovský vom 22. Februar 1450, in Listář Rožmberka 4 n. 180 und n. 207 sowie weitere Schreiben in dieser Angelegenheit, in der bis Juni 1450 jedoch kein Rechtstag zustande gekommen war, ebd. n. 210, n. 350 und n. 352. Siehe n. 515f.

Anmerkungen

  1. 1Ergänzt nach Listář Rožmberka 4 n. 179.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 26 n. 497, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1450-01-10_1_0_13_26_0_497_497
(Abgerufen am 15.11.2019).