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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 25

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K. F. befiehlt Eb. Berthold von Mainz aus ksl. Machtvollkommenheit und unter Hinweis auf dessen eidliche Verpflichtungen gegenüber K. und Reich, dem zur besseren Handhabung des Frankfurter Landfriedens auf sein (K. F.) Gebot hin gegründeten Schwäbischen Bund beizutreten, da Stift und Kurfürstentum Mainz dem Land Schwaben benachbart seien. Der K. behält sich seine Obrigkeit und die Pflichten des Eb. gegenüber K. und Reich vor, hebt alle seinem Gebot entgegenstehenden Bündnisse des Eb. auf und droht diesem, im Falle des Ungehorsams rechtlich gegen ihn vorzugehen.

Originaldatierung:
Am vierden tag des monats december (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.p. (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift im StA Würzburg (Sign. Mainzer Ingrossaturbücher 45, fol. 113v-114v), Perg. (15. Jh.). Reg.: Ein ausführliches Regest auf der Grundlage einer Überlieferung aus dem 18. Jh. bieten die Regg.F.III. H. 8 n. 493; Chmel n. 8339. Lit.: Schröcker, Unio S. 78-83.

Kommentar

Vgl. hierzu die Reaktion Bertholds von Henneberg, der sich dornstag nach sanct Hilarien tag 1489 (Januar 15) mit je einem gleichlautenden Brief an den Adel und die Städte wandte. Dieser ist abschriftlich überliefert im StA Würzburg (Sign. Mainzer Ingrossaturbücher n. 45, fol. 114v-117r) mit der Überschrift Wie sich mein gnedigster herre uff key(serliche)r M(aiesta)t gepot mit den prelaten, graven, herren, ritterschafften und stetten des lannds zu Schwaben verbunden unnd vereyniget hat.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 25 n. 276, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1488-12-04_1_0_13_25_0_276_276
(Abgerufen am 16.09.2019).