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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 25

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K. F. antwortet Eb. Berthold von Mainz auf dessen Vorschlag1 bezüglich der Befreiung Kg. Maximilians und gebietet ihm, unverzüglich persönlich gerüstet in Köln zu erscheinen.

Originaldatierung:
Am montag nach dem suntag Q[uasi]modogeniti.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.p. – KVv: Dem erwirdigen Berchtolden ertzbischoven zu Menntz, des heiligen romischen reichs in Germanien ertzcanntzler, unnserm lieben neven und churfursten (Adresse, Blattmitte); P(raese)ntata Aschaff(enburg) uf fritag nach Quasimodogeniti 88 des abents [April 18] (Empfängervermerk auf der Rückseite).

Überlieferung/Literatur

Org. im StA Würzburg (Sign. Erzstift Mainz Urkunden Geistlicher Schrank L 27/51), Pap., mit rücks. aufgedr. rotem S 18. – Kop.: Abschrift ebd. (Sign. Mainzer Ingrossaturbücher 45, fol. 21r‑v), Perg. (15. Jh.). Reg.: Ein ausführliches Regest auf der Grundlage einer Überlieferung aus dem 18. Jh. bieten die Regg.F.III. H. 8 n. 480.

Kommentar

Vgl. nn. 263, 264 sowie nn. 268 und 269.

Anmerkungen

  1. 1Da der Mainzer Eb. der Auffassung war, der Kaiser unterschätze die Lage, und er zudem mit dessen Organisation des Vorhabens nicht einverstanden war, zögerte er die angeforderte Hilfe immer wieder hinaus. Berthold von Henneberg schlug vor, zur Beteiligung der Kurfürsten an der Planung des Unternehmens einen Tag in Köln anzusetzen, was der K. jedoch aufgrund der ihm geboten erscheinenden Eile ablehnte, s. dazu Schröcker, Unio S. 64-69 sowie Wolf, Doppelregierung S. 215.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 25 n. 265, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1488-04-14_1_0_13_25_0_265_265
(Abgerufen am 26.11.2020).