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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 25

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K. F. befiehlt Bürgermeistern, Rat und Gemeinde der Stadt Erfurt aus ksl. Macht und unter Androhung schwerer Strafen, Eb. Berthold von Mainz binnen fünfzehn Tagen nach Erhalt dieses Schreibens die bereits mehrfach eingeforderten 1000 fl. rh. zu zahlen, die sie als Bertholds Untertanen zu dem von diesem zur Rettung der Erblande zu leistenden Anschlag von 3000 fl. rh. beisteuern sollen.

Originaldatierung:
Am vierd(e)n tag des monets septembris (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.p. (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift im StA Würzburg (Sign. Mainzer Ingrossaturbücher 44, fol. 334r‑v), Perg. (15. Jh.). Reg.: Ein ausführliches Regest auf der Grundlage einer Überlieferung aus dem 16. Jh. bieten die Regg.F.III. H. 10 n. 544; dass. H. 16 n. 195 und H. 8 n. 469 (letzteres nach unzulänglicher Überlieferung). Lit.: Zum Verhältnis des Kaisers zur Stadt Erfurt s. Holtz, Erfurt und Kaiser Friedrich III., zum vorliegenden Mandat S. 200; Ziehen, Mittelrhein 1 S. 252f.

Kommentar

Vier Wochen nachdem der Erfurter Rat am montag nach Mauricy 1487 (September 24) dem Eb. die Summe zugesagt hatte, quittierte dieser die Zahlung am mitwochen nach der eylfftausent jungfrawen tag 1487 (Oktober 24), obwohl – so ergänzt die Abschrift – die Erfurter keine Quittung angefordert hatten, s. StA Würzburg, Sign. Mainzer Ingrossaturbücher 44, fol. 334v-335v.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 25 n. 260, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1487-09-04_1_0_13_25_0_260_260
(Abgerufen am 16.09.2019).