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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 25

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K. F. bestätigt Eb. Berthold von Mainz auf dessen Anfrage, dass es ubung, gebrauch und gewohnheit des keiserlichen hofs und camergerichts ist, Appellationen von unnderredlich(e)n oder beyurteilen anzunehmen, ungeachtet der Gesetze seiner Vorgänger am Reich sowie geschriben rechts. Er bekräftigt damit, was dem Eb. als Partei in der Streitsache gegen Heinrich d. Ä. von Hettersdorf, welcher Einspruch gegen solche seiner Meinung nach unrechtmäßigen Appellationen erhoben hatte, von dem zum ksl. Kommissar in der Sache bestellten Bf. Ludwig von Speyer1 nachzuweisen auferlegt worden war2.

Originaldatierung:
Am achtundzweintzigist(e)n tag des monets january (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i. – KVv: Kuntsch(aft) erczbisc(of) von Menncz (oberer Blattrand).

Überlieferung/Literatur

Org. im StA Würzburg (Sign. Mainzer Erzstift Urkunden Weltlicher Schrank L 60/49 ½), Pap. mit rücks. aufgedr. rotem S 18 (unter Papieroblate). – Kop.: Abschrift ebd. (Sign. Mainzer Ingrossaturbücher 43, fol. 264v-265r), Perg. (15. Jh.). Reg.: Regg.F.III. H. 8 n. 459; vgl. ebd. n. 458. Lit.: Zur Entwicklung der Appellationsverfahren im 15. Jahrhundert s. Diestelkamp, Durchsetzung Appellation.

Anmerkungen

  1. 1Siehe unsere n. 253.
  2. 2Am 28. August 1486, so geht aus einer Urkunde Bf. Ludwigs von Speyer von 1486 Dezember 1 (StA Würzburg Sign. Erzstift Mainz Urkunden Weltlicher Schrank L 60/49 ½) hervor, hatte der Kommissar beide Parteien bzw. deren Vertreter zur rechtlichen Anhörung geladen.

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 25 n. 254, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1487-01-28_1_0_13_25_0_254_254
(Abgerufen am 17.09.2019).