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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 25

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K. F. fordert Eb. Adolf von Mainz auf, demgemäß, was beide bezüglich der (römischen) Kanzlei beschlossen haben2, nun zu kome(n) auf das furderleichist, da es nach demselben Beschluss keinem von beiden fuegt, die canczlei und das gericht also sten zu lassen. Er ermahnt ihn, mit niemandem Verhandlung freiheit halben zu führen, die entgegen der Obrigkeit von K. und Reich steht.

Originaldatierung:
Jacobi.
Kanzleivermerke:
KVr: Eigenhändiger Vermerk K. F.s: F(riedrich) (oberhalb des Textes); p(er) m(anum) p(ropriam)3 (rechts unter dem Text) – KVv: Eburdigem Adolffen [b]isolffen zu Meincz, m(inem)4 lieben neve(n) und kurffursten (Adresse; Blattmitte).

Überlieferung/Literatur

Org. im StA Würzburg (Sign. Erzstift Mainz Urkunden Weltlicher Schrank L 7/15), klein gefalteter Zettel5, Pap., rotes (wohl:) (Sekret-) Siegel als Verschluss rücks. aufgedr. (ab und verloren). – Kop.: Abschrift mit dem Hinweis6 ist unsers gnedigste(n) h(er)rn des ro(mischen) k(onigs) hantschrifft ebd. (Sign. Mainzer Ingrossaturbücher 32, fol. 224r), Perg. (15. Jh.). Reg.: Regg.F.III. H. 8 n. 305 (nach unzulänglicher Überlieferung). Lit.: Erwähnt bei Koller, Eigenhändige Briefe S. 120.

Anmerkungen

  1. 1Dem Itinerar zufolge befand sich der Kaiser von Mitte Juli bis Anfang August 1470 in Villach, s. Heinig, Friedrich III. S. 1373f.
  2. 2Heinig, Friedrich III. S. 1147f. zufolge war die Übernahme der röm. Kanzlei zwar wohl kein Anlass, aber doch das wichtigste Ergebnis der Reise des Mainzer Eb. zum Kaiser im Frühjahr nach Kärnten, vgl. n. 187.
  3. 3Vgl. zu diesem Vermerk Koller, Eigenhändige Briefe S. 125-127.
  4. 4K. F. spricht auch im Brieftext, anders als sonst in den Urkunden und Briefen üblich, von sich in der ersten Person Singular.
  5. 5Die Größe von etwa 10 x 15 cm entspricht etwa dem von Koller, Eigenhändige Briefe S. 124 beschriebenen üblichen Format der handgeschriften des Kaisers.
  6. 6Diesem zufolge befand sich das Org. in Aschaffenburg im gewelbe inn der(er) laden o p l, worin sich auch sust gut brieff der Stadt Mainz fänden. Zur genannten Lade s. Einleitung S. 4.

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 25 n. 188, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1470-07-25_1_0_13_25_0_188_188
(Abgerufen am 20.09.2019).