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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 24

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K.F. bittet Papst Paul II. dem nachzukommen, was Laurentius Blumenau1 von ihm in Sachen des Deutschen Ordens2 begehren würde.

Überlieferung/Literatur

Org. oder Kop. im bearbeiteten Bestand nicht überliefert. – Dep.: Erwähnt in einem Brief3 Laurentius' von Blumenau an den Statthalter des Deutschen Ordens, Heinrich Reuß von Plauen,4 vom 17. Mai 14685 im GStAPK Berlin (Sign. XX. HA, OBA n. 16137), Pap.

Anmerkungen

  1. 1Zu dieser Zeit Rat des Eb. Bernhard von Rohr von Salzburg. Siehe Boockmann, Laurentius Blumenau S. 196f.
  2. 2Diese Sachen beträfen den Hochmeister und den Bann gegen die Mitglieder des Preußischen Bundes, so Blumenau in seinem Vorbringen. Die Hochmeisterwahl stand noch aus, denn Heinrich Reuß von Plauen war bemüht, die Wahl und damit verbunden den Treueid gegenüber dem polnischen Kg. hinauszuzögern, er wirkte daher als Statthalter.
  3. 3Zu diesem Schreiben und zur Situation des Ordensstaates nach dem 2. Thorner Frieden von 1466 siehe Boockmann, Laurentius Blumenau S. 198. Zu Blumenaus Wirken für den Orden in Rom siehe auch Voigt, Geschichte Preussens IX S. 12.
  4. 4Zur Person siehe Pelech, Heinrich Reuß von Plauen S. 139f.
  5. 5Ohne den ksl. Brief, so Blumenau an den Statthalter, hätte er beim Papst nichts ausrichten können. Der K. habe dem Papst geschrieben und mit vleis begert, das sein heilikeit alles das thu, das ich in den sachen des ordens wegen begern werde. Boockmann, Laurentius Blumenau S. 198f. verweist darauf, daß K.F. Blumenau befohlen habe, dy brieff an den Papst selbst zu schreiben bzw. in der römischen oder in der österreichischen Kanzlei schreiben zu lassen.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 24 n. 209, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1468-05-17_1_0_13_24_0_209_209
(Abgerufen am 30.03.2020).