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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 24

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K.F. teilt dem Hochmeister des Deutschen Ordens Ludwig von Erlichshausen mit, Peter Spancko1 habe vor ihm geklagt, daß Richter Heinrich Babenlen und die Schöffen der Stadt Dirschau ihn in seinen Besitzrechten an der jährlich 100 Mark preußisch einbringenden Weichselfähre durch deren Überantwortung an Jakob von der Heyde und dessen Bruder behinderten, wodurch sein väterliches Erbe entwertet sei. K.F. befiehlt dem Hochmeister, für ain guttlich ausrichtung zu sorgen und bei Nichtzustandekommen derselben innerhalb von sechs Wochen und drei Tagen nach Erhalt dieses Briefes gegen Peter Spancko Recht ergehen zu lassen und diesem, als auch demjenigen, den er mit sich brächte, sowie dessen Anwalt und Prokurator sicheres Geleit zu gewähren. Werde Spancko solches Recht versagt und riefe dieser ihn erneut um Hilfe an, so wolle er ihm diese gewähren, wie ihm das mit recht geburt.

Originaldatierung:
Under uns(erem) kuniclichen insigel gebrechenhalb diezeit uns(ers) keyserlichen insigels am montag vor sant Michels tag.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i. Udalricus Weltzli.

Überlieferung/Literatur

Org. im GStAPK Berlin (Sign. XX. HA, OBA n. 11462), Pap., rotes S 11 rücks. aufgedrückt. Reg.: Joachim/Hubatsch, Regg. Ord. Theut. 1, 1 n. 11462.

Anmerkungen

  1. 1In dieser Streitsache schrieb die Stadt Danzig im Juli 1453 an K.F. Offenbar hatte der Hochmeister die Stadt mit der Rechtsprechung in dieser Angelegenheit betraut. Siehe die Abschrift des Briefes im AP Gdańsk (Sign. 300, 27,5 fol. 229v–230r), Pap. (15. Jh.).

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 24 n. 115, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1452-09-25_3_0_13_24_0_115_115
(Abgerufen am 13.12.2019).