[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 23

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Kg.F. wirft Gf. Ulrich (V.) von Württemberg aufgrund des Vorbringens einer Botschaft der Reichsstädte der v(er)ainung in Swaben vor, einem Bürger von Weil (der Stadt) etliche Kleinode weggenommen zu haben, als dieser zu dem Tag nach München1 reiten wollte, den unser anwelt und bottschafft zwischen Gf. Ulrich und andern auß deiner parthey und den Reichsstädten beschieden sowie allen Parteien unser kuniglich gelaitt und sicherhait außgeschriben und geb(e)n2 hatten. Er gebietet ihm, die immer noch in seinem Besitz befindlichen Kleinode dem ungeachtet des kgl. Geleits geschädigten Bürger von Weil unverzüglich zurückzugeben, sobald dieser ihn dazu auffordere.

Originaldatierung:
Am zwantzigisten tag des monads februarii (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.r.i.c. (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift im LA Bad.-Württ., HStA Stuttgart (Sign.: A 602, Nr. 5674), Pap. (15. Jh.). Reg.: WR n. 5674 (sowie WR n. 5653, dort aber irrige Datierung zu 1450 November 26 und sachlich unzutreffende Textwiedergabe).

Anmerkungen

  1. 1Es handelt sich um den Ausgleichstag der kgl. Räte und Kommissare im sog. zweiten Städtekrieg.
  2. 2Siehe die oben regestierte kgl. Zusicherung von 1449 Dez. 26.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 23 n. 57, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1451-02-20_8_0_13_23_0_59_57
(Abgerufen am 22.10.2021).