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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 23

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Kg.F. wirft Gf. Ulrich (V.) von Württemberg aufgrund des Vorbringens der gemain stett der v(er)ainunge in Swaben vor, seinen Untertanen verboten zu haben und auch anderen zu verwehren, den Reichsstädten Esslingen, Reutlingen, (Schwäbisch) Gmünd, Heilbronn, Weil (der Stadt) und Wimpfen notdürftige Güter zuzuführen. Dieses Zufuhrverbot wolle er (Ulrich) nicht widerrufen, solange (diewÿle) dieselben unser stette Ulrichs und der Seinen aigenlůt zu Bürgern annähmen, wohingegen die Städte glaubten, darin nicht anders zu handeln, als sÿ an dem rich herkomen und gefrÿet sin. Wie dem auch sei: Weil des Reiches Straße jedermann frei und gemein sein soll und weder Ulrich noch ein anderer unser Untertanen die bannen oder jemandem verbieten soll, die zu buwen, gebietet er ihm, das seinen Untertanen erteilte Verbot aufzuheben und auch niemand anderen daran zu hindern, den Städten etwas zuzuführen, damit des richs strasse unverbannet, frÿ und gemain belibe, als das recht ist und billichen.

Originaldatierung:
Am zwaintzigiste(n) tage des monads februarÿ (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.r.i.c. (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Abschrift im LA Bad.-Württ., HStA Stuttgart (Sign.: A 602, Nr. 5668), Pap. (15. Jh.). Lit.: Fritz, Ulrich der Vielgeliebte S. 110.

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 23 n. 56, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1451-02-20_7_0_13_23_0_58_56
(Abgerufen am 28.11.2022).