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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 22

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K.F. verschreibt Kg. Matthias von Ungarn alle nicht verpfändeten, nicht zu seinem Ftm. Steier gehörenden Nutzen und Renten in seinem Ftm. Österreich ob und unter der Enns auf dem Land und auf dem Wasser, im Zusammenhang mit der Bekämpfung der ungehorsamen Feinde der katholischen Kirche in Böhmen und Mähren, für ein ganzes Jahr, vom St. Michaelstag 1468 (September 29) an bis zum St. Michaelstag 1469. Der Kaiser bestimmt, daß Kg. Matthias die Einnahmen von den dafür zuständigen ksl. Amtleuten erhalten soll.

Überlieferung/Literatur

Org. oder Kop. im bearbeiteten Bestand nicht überliefert. – Dep.: Erwähnt im Revers Kg. Matthias’ von Ungarn von 1468 November 3, Preßburg, im HHStA Wien (Sign. AUR 1468 XI 3)1, Perg., rotes kgl. Majestätssiegel des Ausst. an rot-weißer Schnur. Lit.: Gutkas, Geschichte des Landes Niederösterreich S. 128; Nehring, Matthias Corvinus S. 32; Niederstätter, Jahrhundert der Mitte S. 353.

Anmerkungen

  1. 1Hierin verspricht Matthias Corvinus, während des kommenden Jahres keinen Frieden mit den böhmischen und mährischen Feinden zu schließen, sich auch nicht mit Wilhelm von Puchheim, Stephan von Eitzing oder anderen Landleuten zu vereinen, sondern dem Kaiser Hilfe und Beistand gegen dieselben zu leisten und die Einkünfte nach einem Jahr wieder abzutreten; Kurz, Oesterreich 2 S. 244f. n. 36 (irrtümlich als n. 37 bezeichnet); siehe auch ebda. S. 94f.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 22 n. 245, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1468-11-03_1_0_13_22_0_245_245
(Abgerufen am 19.01.2021).