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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 22

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K.F. verschreibt Hans Hofkircher für treue Dienste die Maut zu Hohenwarth auf dem Plekhunden Weg2 im Ftm. Österreich mit Nutzen, Renten und allem Zubehör3 auf Lebenszeit. Er erklärt die Hans bereits früher darauf verschriebene Geldschuld Kg. Ladislaus’ für getilgt, behält sich und seinen Erben aber vor, über die Maut nach Hans' Tod ohne Beinträchtigung durch dessen Erben frei zu verfügen.

Überlieferung/Literatur

Org. oder Kop. im bearbeiteten Bestand nicht überliefert. – Dep.: Ergibt sich aus dem Revers Hans Hofkirchers von 1464 Januar 28 im HHStA Wien (Sign. AUR 1464 I 28), Perg., 2 grüne SS des Ritters (und Hofmarschalls) Jörg Fuchs von Fuchsberg und (des Ritters) Hans’ von Siebenhirten in wachsf. Schüsseln an Ps.4 Reg.: Birk, Urkunden-Auszüge n. 714. Lit.: Brunner, Ämter S. 123; Heinig, Friedrich III./1 S. 287.

Anmerkungen

  1. 1Tagesdatum und Ausstellungsort nach Birk, Urkunden-Auszüge n. 714.
  2. 2Die Maut zu Hohenwarth am Plecketen (Plekerten) Weg wird in mittelalterlichen Urkunden wiederholt erwähnt. Es handelt sich dabei um die bestüberlieferte Straße Niederösterreichs aus dem Mittelalter; der Weg führte am Donauwagram über Stockerau ins Marchfeld, wo er von der „Ungarischen Straße" am Marchfeld fortgesetzt wurde. HB Hist. St. Öst. 1 S. 324 und S. 346; ausführlicher dazu Csendes, Straßen Niederösterreichs S. 176f.
  3. 3Im Revers werden die züstennde genannt.
  4. 4Reg.: Chmel n. 4050; genannt im Reversverzeichnis der ksl. Kanzlei von 1464 August 27, gedruckt bei Chmel n. 4103.

Registereinträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 22 n. 3, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1464-01-28_1_0_13_22_0_3_3
(Abgerufen am 24.09.2020).