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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 20

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K.F. erinnert Kf. Albrecht von Brandenburg daran, daß dieser bei seinem Abschied einen Brief seiner (Albrechts) Beredung1 zwischen dem K. und Albrechts eidam Hz. Heinrich (d. Ä.) von Münsterberg und dessen Brüdern (Viktorin und Heinrich d. J.) an unser kanntzley gegeben und den er noch einmal angesehen habe. Er könne sich auch entsprechend der vorliegenden notel2 nicht anders erinnern, als daß vereinbart worden sei, bisherige Briefe nicht nur zu tottbriefen zu erklären, sondern das Herausgeben der Hauptbriefe zu fordern.3 Er sendet daher Kf. Albrecht dessen nottel noch einmal zurück, damit dieser die entsprechenden Veränderungen vornehmen könne, und befiehlt, dieselbe als gevertigt an ihn zurückzusenden.

Originaldatierung:
An freitag vor dem suntag Letare zu mittervasten (nach Kop.).
Kanzleivermerke:
KVr: C.d.i.p. (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Org. im bearbeiteten Bestand nicht überliefert. - Kop.: Abschrift im GStAPK Berlin (Sign. I. HA, Rep. 92, Nachlaß Willy Böhm 2a, fol. 98r), Pap. (19. Jh.).

Kommentar

Erwähnt bei PRIEBATSCH, Politische Correspondenz 1 n. 795.

Anmerkungen

  1. 1Vom 11. März 1474. Vgl. Regg.F.III. H. 11 n. 438 Anm. 1.
  2. 2So bezeichnet K.F. den von Kf. Albrecht schriftlich gefassten Entwurf.
  3. 3K.F. verlangte die Herausgabe der einst für Kg. Georg von Podiebrad ausgestellten Briefe. Die Hzz. von Münsterberg ließen dann auch ihre Schlösser nach den Urkunden absuchen, lieferten die gefundenen an den K. aus und erklärten die nicht gefundenen für nichtig. Vgl. PRIEBATSCH, Politische Correspondenz 1 n. 812.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 20 n. 225, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1474-03-18_1_0_13_20_0_225_225
(Abgerufen am 27.11.2021).