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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 20

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K.F. befiehlt Hz. Heinrich (IV.) von Mecklenburg1 aus ksl. Machtvollkommenheit unter Hinweis auf seine ksl. Ladung2 an die Stadt Lüneburg, auf das von ihm beurkundete Urteil seines Kammergerichts3 und unter Androhung einer an die ksl. Kammer zu zahlenden Strafe von 50 Mark Gold, den Hzz. Wilhelm (I.) d. Ä. und Heinrich von Braunschweig-Lüneburg (-Wolfenbüttel) auf deren Ersuchen hin bei der Urteilsvollziehung gegen den alten Rat und die Gemeinde von Lüneburg zu unterstützen, Leib, Hab und Gut der Lüneburger festzusetzen, sobald sie seine Städte, Märkte, Dörfer und Gebiete betreten, sie in seinen Ländern nicht zu beherbergen und zu verköstigen, in keiner Weise Gemeinschaft mit ihnen zu halten noch Handel zu treiben, bis die Hzz. von Braunschweig als Kläger ihr Recht erlangt und die Lüneburger wieder zu seinem (K.F.) und des Reichs Gehorsam gebracht worden sind.

Originaldatierung:
Am sybenczehenden tag [des]4 monads december.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i. Ulricus Weltzli canc. - KVv: Herczogk zu Mecklemburg (oberer Blattrand, Mitte).

Überlieferung/Literatur

Org. im LHA Schwerin (Sign. 2.11-2/1 Acta externa n. 5630), Pap., rotes S 18 rücks. aufgedrückt.

Kommentar

Lit.: HERGEMÖLLER, Pfaffenkriege 1 S. 126-193; REINECKE, Lüneburg 1 S. 223-242.

Anmerkungen

  1. 1Eine weitgehend ähnliche Anordnung erging am 16. Dezember 1460 an zahlreiche namentlich genannte Reichsuntertanen, wobei auch Hz. Heinrich IV. von Mecklenburg und dessen Söhne aufgezählt werden. Regg.F.III. H. 10 n. 186.
  2. 2Vgl. ebd. n. 169.
  3. 3Ebd. n. 187.
  4. 4Loch im Papier.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 20 n. 99, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1460-12-17_1_0_13_20_0_99_99
(Abgerufen am 28.11.2022).