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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 2

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K. F. verleiht dem Abt Mattheus des Klosters Ottobeuren das Halsgericht und den Blutbann in dessen Markt Ottobeuren, wie sie von den früheren Äbten gebraucht wurden. Den Blutbann soll der Abt demjenigen, der ihm dazu geeignet scheint, befehlen. Der Abt soll zwischen dem Datum der Urkunde und künftigen Pfingsten vor dem Bischof Friedrich von Augsburg, an des Kaisers statt, die üblichen Gelübde und Eide für den Bann leisten1.

Originaldatierung:
Sechsundzwaintzigisten tag des monaths Märzen.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.p. (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Kopialbuch 17. Jh. im BayHStA (Sign. KL Ottobeuren n. 55), fol. 31r-31v, Pap. - Abschrift 17. Jh. ebenda (Sign. KL Ottobeuren n. 56), fol. 192r-192v, Pap.

{Reg.: Chmel n. 8925.}

Anmerkungen

  1. 1Vgl. Urkunde H. 2 n. 232. Eine Neuverleihung war notwendig geworden, da nun Matthäus Ackermann (1492-1508) Abt war, vgl. Germania Benedictina 2, S. 215.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 2 n. 238, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1493-03-26_1_0_13_2_0_9366_238
(Abgerufen am 02.04.2020).