[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 2

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K. F. stiftet jährlich 40 Pfund landesüblicher Münze oder 30 Ungarische und Dukaten oder 40 Rheinische Gulden, die in Hinkunft jährlich zu Quatember gegeben werden sollen, für eine Frühmesse in der Frauenkirche am Katharinenaltar in Gmunden1, die es bis dahin noch nicht gegeben hat. Er stiftet sie für das Seelenheil aller Fürsten von Österreich und die Schiffsleute und die Arbeiter des Kammergutes in Hallstatt, damit die Arbeit glücklich vorangehe und nicht wieder, wie vordem, Schaden auf dem Wasser entstehe. Der Schulmeister und alle, die das Amt singen, sollen vom Amtmann von Gmunden entlohnt werden. Der K. gebietet allen Untertanen, besonders seinen Amtleuten, dem Christoph Jörgen zu Kammer am Attersee, dem Hans vom Perg zu Wolfsegg, seinem Pfleger, und dem Wolfgang Oder, dies zu halten. Wenn die Bezahlung des Kaplans in Verzug gerät, so sollen die Amtleute als Strafe dem Kaplan 30 Ungarische und Dukatengulden zahlen.

Originaldatierung:
Eritag vor dem heiligen Pfingstag.
Kanzleivermerke:
KVr: C.d.i.p. - KVv: Rta [sic!] (Blattmitte).

Überlieferung/Literatur

Org. im BayHStA (Sign. KU Passau-Niedernburg 1489 Juni 2), Perg., S an Ss (S und Ss verl.). - Kop.: Abschrift 17./18. Jh. ebenda (Sign. w. o.), Pap.

Anmerkungen

  1. 1Vgl. zu Kirche und Altar Krackowitzer, Geschichte der Stadt Gmunden 2, S. 79ff.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 2 n. 226, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1489-06-02_1_0_13_2_0_9354_226
(Abgerufen am 27.06.2022).