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[RI XIII] Friedrich III. (1440-1493) - [RI XIII] H. 2

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K. F. gebietet dem Abt des Klosters Elchingen, am kommenden Dreikönigstag zum Reichstag nach Speyer zu kommen, wo auch der K. oder sein Sohn Maximilian persönlich erscheinen will, um einen neuerlichen Zug in die Niederlande zu beschließen, damit diese dem Reich erhalten bleiben. Außerdem wurde über die Bewohner der Städte Gent, Brügge und Ypern, die König Maximilian schmählich behandelt und einige seiner Diener zu Unrecht ins Gefängnis geworfen oder getötet haben, und über all jene, die mit ihnen Gemeinschaft haben oder Handel treiben, der päpstliche Bann und die kaiserliche Acht verhängt.

Originaldatierung:
Vierundzweintzigisten tag des moneds October.
Kanzleivermerke:
KVr: A.m.d.i.p. (nach Kop.).

Überlieferung/Literatur

Kop.: Vidimus der Äbte Konrad von Wiblingen und Heinrich von Blaubeuren von 1494 Oktober 6 im BayHStA (Sign. KU Elchingen n. 282), S. 4, Perg. - Abschrift 17. Jh. ebenda (Sign. KL Ottobeuren n. 55), fol. 27v-28v, Pap. - Abschrift 16. Jh. ebenda (Sign. KL Ottobeuren n. 56), fol. 172r-173r, Pap.

Anm.: An diese Urkunde schließen sich Berichte des kaiserlichen Anwalts Graf Hugo von Werdenberg und des kaiserlichen Procurators Johann Kellner über die Beschlüsse und Befehle am Reichstag zu Nürnberg aus den Jahren 1480 und 1481, sowie eine Quittung des Grafen Jörg von Werdenberg von 1487 an.

Nachträge

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Empfohlene Zitierweise

[RI XIII] H. 2 n. 220, in: Regesta Imperii Online,
URI: http://www.regesta-imperii.de/id/1488-10-24_1_0_13_2_0_9348_220
(Abgerufen am 26.02.2020).